Rente 500-1000€, 20-45 Jahre gearbeitet, „Flüchtlinge“ bekommen das 2-4-fache. Wie bitte???

Die Durchschnittsrente von 680.000 Deutschen, die in 2013 in Rente gegangen sind, lag bei 770 Euro (*1), Männer gut 1000 euro, Frauen gut 500 Euro im Durchschnitt. Dafür haben sie 20-45 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt. Das Wohlergehen von Asylanten in den ersten 15 Monaten ist unseren Politiker der etablierter Parteien im Durchschnitt 2.000,- bis 3.000.- Euro wert, das berechnet sich aus der Summe von 30 Milliarden Euro für 1 Millionen Asylanten, die bereits im Herbst 2015 für die damals zu erwartende Obergrenze von 1 Millionen sogenannter "Flüchtlinge" veranschlagt wurden. Nach Berechnungen des Experten Udo Ulfkotte, der auch erweiterte Kosten wie z.B. Security für Asylantenheime einbezieht, sogar 3.500.- Euro pro Monat. Der Ökonom Hans Werner Sinn nennt die 2000 Euro pro Monat zweifellos als die Kosten für die nackte Unterbringung ohne irgendwelche weite Kosten wie z.B. medizinische Versorgnung, Taschengeld, Kurse, Essen nach persönlichen Wunsch oder religiösen Vorlieben, Verwaltung, Dolmetscher, usw.

Nach 15 Monaten dann hat ein "Flüchtling" bzw. Asylant Anspruch auf Sozialhilfe gemäß Hartz4-Sätzen, die auch für Deutsche gelten. Das sind 404 Euro monatlich und die Kosten für eine Wohnung mit Nebenkosten, in Summe 850 Euro wenn eine Wohnung mit Nebenkosten nur 450 Euro kostet. Somit bekommt ein "Flüchtling" deutlich mehr Geld eine Frau, die durchschnittliche mit gut 500 Euro in Rente geht und etwas weniger als ein Deutscher, der 45 Jahre als Kleinverdiener in die Rentenkasse einbezahlt hat und gut 1000 Euro bekommt. Da in Großstädten wie Berlin kaum noch eine Wohnung für 450 Euro "warm" zu bekommen ist, erhalten Asylbewerber in Großstädten voraussichtlich mit der Erstattung der Wohnkosten ebenfalls über 1000 euro und ziehen damit mit den Renten der Kleinverdiener gleich, die 45 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt haben. Kein Wunder also, dass Migranten aus aller Welt nach Deutschland strömen, und es hat sich auch schon in ganz Afrika herumgesprochen, alle wollen nach Deutschland, denn da gibt es 404 Euro monatlich Taschengeld(*4), wenn auch erst nach 15 Monaten.

Als Nebeneffekt schießen die Mieten in Großstädten in die Höhe, aber das braucht Asylanten nicht zu kümmern, sie bekommen ja alles bezahlt. Die Dummen sind die erwerbstätigen Kleinverdiener und Familien, die sich mit Arbeit und meistens 40 oder mehr Stunden pro Woche Beantragung von Sozialleistungen (Hartz4) durchschlagen. Kurz: wer arbeitet ist der Dumme, und das bei insbesondere in Ballungsgebieten, wo es auch die Asylanten hinzieht.

Anmerkung: die Asylanten von 2015 treffen nach 15 Monaten, also jetzt erst in großer Zahl auf den Wohnungsmarkt, der Konkurrenzkampf mit Einheimischen um Wohnungen beginnt jetzt erst. Asylanten bekommen von Sozialämter die Miete bezahlt, auch wenn die massiv ansteigen, das Gehalt von einheimischen Deutsche steigt vermutlich nicht in diesem Maße mit.

Soviel zur Theorie, den formalen Bestimmungen. Nun zur Praxis, die Asylanten-Familien mit Traum-Geldern versorgt und deutsche Familien oder Paare mit den sogenannten Bedarfsgemeinschaften in den Hartz4-Sätzen zusammenkürzt: [Stand 19.9.2016, Fortsetzung folgt in wenigen Tagen]

Eckard Gerlach